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Generations Church International

Woche 2 / 4

Jesus – der Grund, warum wir vergeben

Jesus ist der Grund, warum wir vergeben können und wollen. Was es wirklich für ihn bedeutet hat, vor 2000 Jahren am Kreuz zu sterben, damit wir Vergebung erfahren können – darum geht es in dieser Woche.

Eine Frau legt einer anderen Frau im roten Pullover betend die Hand auf die Schulter

Vergebung

Warum vergeben wir anderen?

Kommt als Gruppe zusammen und bittet Gott, eure Herzen und Gedanken auf das Thema Vergebung vorzubereiten.

Steigt gemeinsam in das Thema ein:

  • Wie geht es euch allen mit dem Thema Vergebung?
  • Wie war die Übung von letzter Woche für euch?
  • Hat jemand eine Geschichte, die er oder sie gern über ihre oder seine Erfahrungen mit der Übung von letzter Woche teilen möchte?

Diese Woche werden wir uns auf das „Warum“ hinter der Vergebung konzentrieren.

Menschen stehen in einem Café mit Holztischen und Hängelampen und hören einer Sängerin mit Gitarre auf einer kleinen Bühne zu

Fokus

Deshalb wollen wir uns heute als Hauskreis etwas Zeit nehmen, um wirklich darüber nachzudenken, was Christus für uns getan hat. Ein Jünger Jesu zu sein bedeutet, wirklich in die Fußspuren von Jesus zu treten. Heute werden wir gedanklich mit Jesus auf seinem Weg zum Kreuz und in den wenigen Stunden vor seinem Tod unterwegs sein.

Es hat etwas Kraftvolles, sich mit den Wegen Jesu zu beschäftigen. Das kann unser Herz verändern und uns den Wunsch geben, ihm ähnlicher zu werden. Nehmt euch Zeit, um zu reflektieren, was Jesus angetan wurde und wie er darauf reagierte.

Lest gemeinsam

Matthäus 27:1-2 & 27-44

Bibeltext: Lukas 23:34 (NGÜ)

Jesus aber sagte: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« Die Soldaten warfen das Los um seine Kleider und verteilten sie unter sich. Das Volk stand dabei und sah zu.

Fragen zur Diskussion

  1. Was geschah mit Jesus?
    Wie schwer war sein Leiden?
  2. Was hat Jesus getan, um so einen Tod zu verdienen?
    Wie reagierte er darauf?
  3. Was sagt euch das darüber, wie man ein Nachfolger Jesu sein kann?
  4. Wie hilft dir das Reflektieren über das Leiden und die Vergebung von Jesus dabei, anderen Menschen zu vergeben, die dich verletzt haben?
Bibeltext: Matthäus 6:14-15 (NGÜ)

Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

  • Wie wichtig ist Gott Vergebung?
  • Warum ist es gut, dass Gott einen so hohen Anspruch an Vergebung hat?

Die Übung

Sprecht über die Übung für diese Woche.

Teil eins:
In den nächsten drei Wochen werden wir uns eingehend mit der Geschichte Josefs beschäftigen. Was uns dabei auffallen soll, ist insbesondere das wiederkehrende Thema der Vergebung und Versöhnung, also halte deine Augen dafür offen.

Lest 1. Mose 37 und denkt über die folgenden Fragen nach:

Deine Gedanken

  • Wie zeigen sich Bitterkeit und Unversöhnlichkeit in dieser Geschichte?
  • Ist Josef in seiner Rolle völlig unschuldig? Erkläre deine Antwort.
  • Welcher Bruder wollte Josef retten?
  • Welcher Bruder wollte ihn verkaufen?
  • Wie würdest du dich fühlen, wenn du Josef, einer seiner Brüder oder Jakob wärst?
Menschen sitzen von hinten gesehen auf Holzstühlen in einem Gottesdienstraum, vorne eine Sprecherin vor einer violett beleuchteten Wand

Teil zwei

In diesem Teil wollen wir uns näher mit dem Grund beschäftigen, warum wir vergeben. Im ersten Teil ging es darum, dass wir in die Fußstapfen von Jesus treten wollen. Wir leben in einer Welt, die sagt: Kämpfe für dein Recht. Räche dich an anderen. Hole dir zurück, was dir genommen wurde. Dann schauen wir auf Jesus und er sagt, wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm! Gib dem, der dich bittet: Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte ihm auch die andere Wange hin. Das ist eine ganz andere Sichtweise als die der Welt.
(Matthäus 5:38-42)

Warum sollte Gott uns zu dieser außergewöhnlichen Lebensweise aufrufen?

Tiefer gehen

Wir haben schon oft gehört, dass verletzte Menschen andere verletzen. Die Entscheidung, denjenigen zu vergeben, die uns verletzt haben, unterbricht den Kreislauf der Verletzungen, die wir verursachen. Wir nehmen den Schmerz in uns wahr. Wir begraben ihn nicht. Wir nehmen ihn wahr und bringen ihn vor Gott, um mit diesem Prozess umgehen zu lernen. Der Unterschied zwischen Wahrnehmen und Vergraben besteht darin, dass Vergraben bedeutet, dass der Schmerz nicht verarbeitet wurde. Er wird in ein tiefes Loch gelegt und zugedeckt. Wenn man ihn wieder ausgräbt, findet man ihn bestenfalls so vor, wie er vorher war, oder aber er hat sich verfestigt und ist schlimmer geworden als vorher. Wir dachten vielleicht, wir hätten es weggesteckt und müssten uns nicht mehr damit befassen, aber höchstwahrscheinlich werden wir feststellen, dass sich Bitterkeit, Wut und Unversöhnlichkeit entwickelt haben. Den Kreislauf der Verletzung zu unterbrechen, ist ein wichtiger Teil unseres Vergebungsprozesses.

Die Verletzung zu absorbieren, sie wahrzunehmen bedeutet außerdem nicht, dass wir niemals mit demjenigen, der uns verletzt hat, über die Verletzung sprechen, die uns zugefügt wurde. Einander in Liebe zu begegnen ist ein wichtiger Teil von Gemeinschaft und unseres christlichen Lebensstils. Es bedeutet jedoch, dass wir unseren Wunsch nach Rache zurückstellen und keinen Schaden mehr anrichten wollen.

Schreibe Antworten auf die folgenden Fragen auf und denke über dein Leben nach.

Gehe den nächsten Schritt

Reflexion

  • Wann hast du den Kreislauf der Verletzung in deinen Beziehungen weitergeführt?
  • Wann hast du die Verletzung wahrgenommen und den Kreislauf unterbrochen?
  • Gibt es Verletzungen, die derzeit in dir vergraben sind?
  • Denke an Jesus zurück: Wie hat er Verletzungen aufgefangen und den Kreislauf der Verletzungen unterbrochen?
Eine Gruppe junger Menschen sitzt auf Decken auf einer Wiese und unterhält sich, im Hintergrund Bäume und Fahrräder

Du bist nicht allein.

Nehmt euch diese Woche Zeit, um über die Verletzungen zu beten, die vielleicht verschüttet liegen und vor Gott gebracht werden sollten, um den Prozess der Heilung zu beginnen.

Wenn es Dinge gibt, die sich zu schmerzhaft anfühlen, um sie allein zu bearbeiten, suche dir bitte eine Vertrauensperson oder einen Seelsorger, der dir bei diesem Prozess hilft.

Fragen zur Diskussion

  1. Welcher Teil der Übung könnte für dich schwierig sein?
  2. Wie kann deine Hauskreisgruppe dich diese Woche unterstützen und ermutigen?

Aktion

Verteilt Zettel und lasst jede Person ihren Namen und ein Gebetsanliegen für diese Woche aufschreiben. Legt die Zettel in eine Schüssel und lasst jede Person einen Namen ziehen. Das ist die Person, für die du in dieser Woche beten und die du ermutigen kannst. Betet gemeinsam.

© Copyright 2024 – Urheberrechtshinweis
Alle Fotografien und Grafiken sowie das Design dieses Online-Dokuments sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei generations church Leipzig e.V. Bitte fragen Sie Tyler Charvat (Impressum: generationschurch.de), falls Sie die genannten Inhalte dieses Internetangebotes verwenden möchten.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Dokuments (Texte) unterliegt der Creative Commons Lizenz CC BY-NC 4.0. Das bedeutet, dass Sie das Material in einem beliebigen Medium oder Format ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke verbreiten, umgestalten, anpassen und darauf aufbauen dürfen und dass Sie dabei den Urheber nennen müssen.

Die mit (NGÜ) gekennzeichneten Bibelverse sind dem Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung entnommen und unterliegen dem Copyright: Version NGÜ 2011 © Genfer Bibelgesellschaft.

Vergebung

Warum vergeben wir anderen?

Diese Woche werden wir uns auf das „Warum“ hinter der Vergebung konzentrieren.

Zu Beginn wollen wir uns etwas Zeit nehmen, um wirklich darüber nachzudenken, was Christus für uns getan hat. Ein Jünger Jesu zu sein bedeutet, wirklich in die Fußspuren von Jesus zu treten. Heute werden wir gedanklich mit Jesus auf seinem Weg zum Kreuz und in den wenigen Stunden vor seinem Tod unterwegs sein.

Es hat etwas Kraftvolles, sich mit den Wegen Jesu zu beschäftigen. Das kann unser Herz verändern und uns den Wunsch geben, ihm ähnlicher zu werden. Nimm dir Zeit, um zu reflektieren, was Jesus angetan wurde und wie er darauf reagierte.

Lies das Wort

Bibeltext: Matthäus 27:1-2 (NGÜ)

Bei Tagesanbruch fassten alle führenden Priester zusammen mit den Ältesten des jüdischen Volkes den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. Sie ließen ihn fesseln und abführen und übergaben ihn dem römischen Gouverneur Pilatus.

Nun lies weiter in

Matthäus 27:27-44

Bibeltext: Lukas 23:34 (NGÜ)

Jesus aber sagte: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« Die Soldaten warfen das Los um seine Kleider und verteilten sie unter sich. Das Volk stand dabei und sah zu.

Reflexionsfragen

  • Was geschah mit Jesus? Wie schwer war sein Leiden?
  • Was hat Jesus getan, um so einen Tod zu verdienen? Was war seine Reaktion darauf?
  • Was sagt dir das darüber, wie man ein Nachfolger Jesu sein kann?
  • Wie hilft dir das Reflektieren über das Leiden und die Vergebung von Jesus dabei, anderen Menschen zu vergeben, die dich verletzt haben?
Bibeltext: Matthäus 6:14-15 (NGÜ)

Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

  • Wie wichtig ist Gott Vergebung?
  • Warum ist es gut, dass Gott einen so hohen Anspruch an Vergebung hat?

Die Übung

Hier ist die Übung für diese Woche.

Teil eins:
In den nächsten drei Wochen werden wir uns eingehend mit der Geschichte Josefs beschäftigen. Was uns dabei auffallen soll, ist insbesondere das wiederkehrende Thema der Vergebung und Versöhnung, also halte deine Augen dafür offen.

Lies 1. Mose 37 und denke über die folgenden Fragen nach:

Deine Gedanken

  • Wie zeigen sich Bitterkeit und Unversöhnlichkeit in dieser Geschichte?
  • Ist Josef in seiner Rolle völlig unschuldig? Erkläre deine Antwort.
  • Welcher Bruder wollte Josef retten?
  • Welcher Bruder wollte ihn verkaufen?
  • Wie würdest du dich fühlen, wenn du Josef, einer seiner Brüder oder Jakob wärst?
Menschen stehen in einem Café mit Holztischen und Hängelampen und hören einer Sängerin mit Gitarre auf einer kleinen Bühne zu

Teil zwei

In diesem Teil wollen wir uns näher mit dem Grund beschäftigen, warum wir vergeben. Im ersten Teil ging es darum, dass wir in die Fußstapfen von Jesus treten wollen. Wir leben in einer Welt, die sagt: Kämpfe für dein Recht. Räche dich an anderen. Hole dir zurück, was dir genommen wurde. Dann schauen wir auf Jesus und er sagt, wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm! Gib dem, der dich bittet: Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte ihm auch die andere Wange hin. Das ist eine ganz andere Sichtweise als die der Welt.
(Matthäus 5:38-42)

Warum sollte Gott uns zu dieser außergewöhnlichen Lebensweise aufrufen?

Tiefer gehen

Wir haben schon oft gehört, dass verletzte Menschen andere verletzen. Die Entscheidung, denjenigen zu vergeben, die uns verletzt haben, unterbricht den Kreislauf der Verletzungen, die wir verursachen. Wir nehmen den Schmerz in uns wahr. Wir begraben ihn nicht. Wir nehmen ihn wahr und bringen ihn vor Gott, um mit diesem Prozess umgehen zu lernen. Der Unterschied zwischen Wahrnehmen und Vergraben besteht darin, dass Vergraben bedeutet, dass der Schmerz nicht verarbeitet wurde. Er wird in ein tiefes Loch gelegt und zugedeckt. Wenn man ihn wieder ausgräbt, findet man ihn bestenfalls so vor, wie er vorher war, oder aber er hat sich verfestigt und ist schlimmer geworden als vorher. Wir dachten vielleicht, wir hätten es weggesteckt und müssten uns nicht mehr damit befassen, aber höchstwahrscheinlich werden wir feststellen, dass sich Bitterkeit, Wut und Unversöhnlichkeit entwickelt haben. Den Kreislauf der Verletzung zu unterbrechen, ist ein wichtiger Teil unseres Vergebungsprozesses.

Die Verletzung zu absorbieren, sie wahrzunehmen bedeutet außerdem nicht, dass wir niemals mit demjenigen, der uns verletzt hat, über die Verletzung sprechen, die uns zugefügt wurde. Einander in Liebe zu begegnen ist ein wichtiger Teil von Gemeinschaft und unseres christlichen Lebensstils. Es bedeutet jedoch, dass wir unseren Wunsch nach Rache zurückstellen und keinen Schaden mehr anrichten wollen.

Schreibe Antworten auf die folgenden Fragen auf und denke über dein Leben nach.

Gehe den nächsten Schritt

Reflexion

  • Wann hast du den Kreislauf der Verletzung in deinen Beziehungen weitergeführt?
  • Wann hast du die Verletzung wahrgenommen und den Kreislauf unterbrochen?
  • Gibt es Verletzungen, die derzeit in dir vergraben sind?
  • Denke an Jesus zurück: Wie hat er Verletzungen aufgefangen und den Kreislauf der Verletzungen unterbrochen?
Eine Gruppe junger Menschen sitzt auf Decken auf einer Wiese und unterhält sich, im Hintergrund Bäume und Fahrräder

Du bist nicht allein.

Nimm dir diese Woche Zeit, um über die Verletzungen zu beten, die vielleicht verschüttet liegen und vor Gott gebracht werden sollten, um den Prozess der Heilung zu beginnen.

Wenn es Dinge gibt, die sich zu schmerzhaft anfühlen, um sie allein zu bearbeiten, suche dir bitte eine Vertrauensperson oder einen Seelsorger, der dir bei diesem Prozess hilft.

© Copyright 2024 – Urheberrechtshinweis
Alle Fotografien und Grafiken sowie das Design dieses Online-Dokuments sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei generations church Leipzig e.V. Bitte fragen Sie Tyler Charvat (Impressum: generationschurch.de), falls Sie die genannten Inhalte dieses Internetangebotes verwenden möchten.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Dokuments (Texte) unterliegt der Creative Commons Lizenz CC BY-NC 4.0. Das bedeutet, dass Sie das Material in einem beliebigen Medium oder Format ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke verbreiten, umgestalten, anpassen und darauf aufbauen dürfen und dass Sie dabei den Urheber nennen müssen.

Die mit (NGÜ) gekennzeichneten Bibelverse sind dem Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung entnommen und unterliegen dem Copyright: Version NGÜ 2011 © Genfer Bibelgesellschaft.